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"Yovo, bonsoir!"

Autor: Niklas | Datum: 29 Oktober 2015, 23:40 | 0 Kommentare

Dass es hier wichtiger ist zu grüßen als in Deutschland ist für uns mitlerweile nichts Neues mehr, das Gespräch letzten Dienstag ist jedoch einen Blogeintrag wert.Wir wurden auf dem Weg zum Bäcker von einem wildfremden jungen Mann etwas aufgebracht angesprochen, warum wir denn nicht auf sein "Yovo, bonsoir!" reagiert hätten, das hätten wir schon am Tag zuvor nicht getan.

Dazu muss man wissen "Bonsoir" (wörtlich "Guten Abend") wird hier ab Mittags um 11 gesagt und "Yovo" ist eine Bezeichnung für einen Weißen.
Wenn wir irgendwo entlanglaufen, hören wir immer von allen Seiten "Yovo, bonsoir!", besonders wenn Kinder in der Nähe sind, von daher ist es schwer immer auf jeden zu reagieren, selbst wenn man das wollte.

Zurück zu dem Mann: wir haben ihm dann erklärt, dass wir es nicht mögen immer "Yovo" zugerufen zu bekommen und haben uns dann zu seiner sichtbaren Verwunderung einfach mit unseren Namen vorgestellt. Danach nannte er uns seinen, war offensichtlich wieder zufrieden und lies uns weitergehen.

Heute wurden wir dann (wieder auf dem Weg zum Bäcker) mit unseren Namen gegrüßt, was wir selbstverständlich auch gerne erwiedert haben.

Was hier übrigens genauso wichtig ist wie zurück zu grüßen, ist jemand gerade ankommenden Willkommen zu heißen. Das demonstrierte uns einer der Lehrer heute, als er beim betreten des Lehrerzimmers in der Tür stehen blieb und uns zwei mal mitteilte, er sei gerade angekommen, bis wir ihn dann Willkommen hießen und er weiterging.

Gruß,
Niklas

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